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Playbrush-das nützliche Zahnputzspiel im Produkttest *Werbung*

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Das tägliche Zähneputzen bei Kindern

„Mama, ich bin schon fertig mit dem Zähneputzen! Wirklich.“

Das Thema Zähneputzen ist auch bei uns ein leidiges. Die Jüngste, auch als Frau 1000 Volt bekannt, ist nur mit Mühe zur ausreichenden Pflege ihrer immerhin sehr niedlich gewachsenen Denses zu bewegen. In weniger als 30 Sekunden ist unser Spross täglich der Meinung, dass sie genug geputzt hat. Dies wiederum hat natürlich erzieherische und motivierende Maßnahmen zur Folge. Zum Beispiel das simultane Putzen mit dem Kind oder die Androhung einer Entführung ihrer Lieblingsplüschtiere oder gern verspreche ich bescheiden ein Pferd oder eine Reise ans Meer. Unnötig zu erwähnen, dass dies alles nur kurz den gewünschten Erfolg bringt.

„Putzt Dein Kind schon? Oder schimpfst Du noch?“

Playbrush_GamePlaybrush verspricht Abhilfe und scheint unsere Rettung zu sein. Denn wir alle wissen, wie wichtig die Pflege der Zähne ist und wie schmerzhaft der Gang zum Zahnarzt sein kann. Man möchte doch nicht als Eltern bei diesem wichtigen Thema versagen? Und so kann man mit Playbrush das Gute mit dem Nützlichen verbinden. Da wir eine sehr technikaffine Familie sind, sind wir natürlich offen und gespannt auf das Putzen mit einer App. Und so durften wir Playbrush testen.

„Meine Kinder spielen ohnehin gern, warum nicht das Spielen für etwas Sinnvolles nutzen?“

Der Playbrush Test

Playbrush besteht aus nur wenigen Komponenten (geliefert werden Aufsatz, USB-Kabel, Bedienungsanleitung sowie ein Code für eine Gute-Nacht-Geschichte) und benötigt auch kein langes Studium der Gebrauchsanweisung. Die mitgelieferten Teile sind selbsterklärend. Man läd den Aufsatz vor dem ersten Gebrauch ca 1 Minute auf und  steckt eine handelsübliche Zahnbürste darauf (diese sollte einen nicht all zu dicken Griff und keinen Standfuß haben).

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Nun habe ich meine schon sehr neugierige Tochter dazu geholt, so dass sie genau beobachten kann, wie Playbrush aktiviert wird.
Dazu muss Bluetooth beim bevorzugten Gerät (möglich sind Tablet, Smartphone), auf welchem die App installiert sein sollte, angeschalten sein. In unserem Fall haben wir mein Androidsmartphone genutzt. Der Aufsatz wird zur Aktivierung kurz geschüttelt, bis das Unterteil gelb blinkt. Nun kann sich die App mit dem Aufsatz verbinden. Im Display des Handys sollte „Playbrush“ erscheinen. Man startet das Spiel, wählt einen Avatar und einen Namen und putzt drauf los. Meine Tochter hat nicht lange gebraucht, um mit den richtigen Putzbewegungen die bösen Crobies zu treffen. Jeder getroffene Crobie wird gezählt.

Ein Spiel dauert 2 Minuten, was meiner Tochter zu kurz vorkam und der Putzwahn brach aus. War die erste Runde noch eine Trockenübung im Wohnzimmer ohne Zahnpasta, rannte meine Lütte los, um diese zu holen. Los ging eine zweite Runde, denn es galt Rekorde zu brechen. Bei der dritten Runde wurde verbissen und mit etwas Hilfestellung von mir um Punkte gerungen. Die Anweisungen der App sind dabei eindeutig. Sie wurde so entwickelt, dass alle Zähne gleich lang von allen Seiten geputzt werden.
Wir haben das Spiel Utoothia Magic genutzt. Es gibt im Moment die Spiele Utoothia Sky und Utoothia. Die Spielziele, Belohnungen und Statistiken sind natürlich gleich. Es geht um regelmäßiges und gründliches Putzen. So erreicht man die nächsten Level und Punkte. Je länger die App genutzt wird, desto schwieriger werden die Challenges.

So eine Wirkung hatte ich mir tatsächlich erhofft und dass so eine Putzlust entsteht, begeistert mich. So stelle ich mir das kindgerechte Heranführen an die notwendige Zahnpflege vor. Diese Zeit kann als Spielzeit gewertet werden, ohne dabei Druck zu machen und das Zähneputzen mit etwas Negativem zu verbinden. Der Aufsatz kann von allen Familienmitgliedern genutzt werden, da die App 6 Spieler zulässt. Gedacht ist Playbrush für Kinder von 5 bis 10 Jahren, aber mittlerweile ist das Gagdet auch bei vielen Erwachsenen sehr beliebt.

„Mama, kann ich mir die Zähne putzen?“

Playbrush_Packaging_PinkFazit: Dass die Jüngste sich nun so mit Begeisterung ihre Zähne putzt, ist ein riesen Erfolg. Besonders in der akuten Phase der Chemotherapie war das Zähneputzen leider oft nicht möglich, da unter anderem die Schleimhaut im Mund so stark angegriffen wurde. Das hat das Heranführen an das altersgerechte Putzen natürlich gehemmt und war selbstverständlich ungesund. Glücklicherweise konnten wir mit unserer elterlichen Konsequenz bei der notwendigen Körperpflege schlimme Folgen verhindern. Jedoch war das Zähneputzen immer mit etwas Schmerzhaftem verbunden. Playbrush wandelt dies gerade in etwas Positives, so dass mein Mutterherz gar nicht genug Dank empfinden kann für diese innovative Erfindung. Dieses Gagdet würde ich definitiv kaufen und auch verschenken. Möglich ist dies unter anderem im Playbrush Shop für derzeit 34 Euro. Dort kann man auch das Bathroom Kit dazu bestellen, um sein technisches Gerät mit der App sicher zu fixieren.


Ab wann sollen sich Kinder die Zähne putzen?

Wenn der erste Zahn durchgebrochen ist, geht es eigentlich auch schon los. Selbst Muttermilch enthält Zucker und greift die ersten Zähne an. Der Bundesverband der Kinderzahnärzte empfiehlt demnach ab dem ersten Zahn eine weiche Zahnbürste für Babys Mund. Durch regelmäßiges Putzen nach den Mahlzeiten sollen Kinder an das Zähneputzen gewöhnt werden.

Wie sollen sich die Kinder die Zähne putzen?

Tatsächlich ist die richtige Putztechnik abhängig vom Alter des Kindes und dem Zahnstand. Jeder gute Zahnarzt wird mit Eltern und Kindern die anzuwendende Technik besprechen und vorführen. Bei meiner Mittelsten war es tatsächlich so, dass die unteren vorderen Zähne so verrückt wuchsen, dass wir uns bei unserem Zahnarzt Pflegehinweise holten und uns die Putztechnik zeigen ließen. Das kann Playbrush den Eltern und Kindern nicht abnehmen.


 

Die Fotos wurden mit freundlicher Genehmigung von Playbrush genutzt und das getestete Gerät durften wir behalten. Deshalb handelt es sich bei diesem Artikel um Werbung.

3 Kommentare

  1. Gibt es schon Berichte über das Putzverhalten nach ein paar Wochen?

  2. Hallo Gabi, also bei uns ist der Test erst knapp zwei Wochen her und genau diese Frage interessiert mich auch. Wir bleiben mal dran und ich werde hier auf jeden Fall noch einmal berichten. LG

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