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LENA Digital Language Processor

LENA Technology – jedes Wort zählt

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Seid Ihr Eltern (Papmamis?), die schon immer viel und gern mit Euren Babys und Kindern gesprochen haben? Erklärt Ihr gern die Welt und beantwortet geduldig die Fragen und Beobachtungen der Lütten? Wie früh habt Ihr damit angefangen?
Dass eine rege Kommunikation und positive Zuwendung vom ersten Lebenstag an wichtig ist, wissen wir bereits und es ist auch wissenschaftlich erwiesen.
Amerikanische Wissenschaftler und Ingenieure haben ein System entwickelt, welches die optimale Sprachumgebung von Geburt an bis zum vierten Lebensjahr erfasst und analysiert: LENA. Grundlage dafür ist die Erkenntnis, dass die Größe des Wortschatzes eines Kindes entscheidend für den weiteren Lebensweg ist. Zumindest sollen dadurch die Chancen z.B. einen akademischen Weg einzuschlagen, wesentlich besser sein.

Was ist LENA?

LENA steht für Language Environment Analysis. Es ist ein revolutionäres System, welches die gesprochenen Wörter in der Umgebung erfasst. Es wird aber nicht nur eine quantitative Analyse durchgeführt, sondern auch eine qualitative. Speziell LENA Home, welches Eltern erwerben können, kann so lange genutzt werden, wie man es möchte. Durch den Erwerb von zusätzlichen DLP (Digital Language Processor), das sind die kleinen oben als Artikelbild abgebildeten Geräte, kann das System auch für mehrere Kinder genutzt werden.

Wer steckt hinter LENA?

Die LENA Foundation wurde von den Philanthropen Terrance und Judith (Terri und Judi) Paul gegründet. Ermöglicht wurde das Projekt, welches ein Team von Ingenieuren und Wissenschaftlern beschäftigt, durch ein Multi-Millionen-Dollar-Geschenk. LENA widmet sich der Verbesserung der weltweiten Sprachentwicklung bei Kindern.

Wie funktioniert LENA?

Man steckt das kleine Aufnahmegerät DLP in die mitgelieferte Kleidung, die das Kind selbstverständlich auch anzieht. Eigene Kleidung soll nicht geeignet sein. Das DLP sollte an einem möglichst repräsentativen typischen Tag genutzt werden. Abends wird die erfasste Datenmenge des DLP am PC mit der dazugehörigen Software ausgewertet. Das Wissen um die tatsächliche Interaktion von Eltern und Kind bzw. der tatsächlich gesprochenen Worte, soll der Optimierung des Erreichen eines möglichst hohen Wortschatzes dienen. Je höher der Wortschatz, desto höher der IQ, wird gemutmaßt. Eine kleine Grafik erläutert das auf der Startseite von LENA.
Bei der Nutzung von LENA werden tatsächlich nur die Wörter des Kindes und des interagierenden Erwachsenen registriert. Durch den weltweiten Einsatz ist auch ein weltweiter Vergleich der erfassten Daten möglich.

Ist LENA nun ein tolles (und auch teures) Gadget oder handelt es sich hier um eine wichtige Erfindung, die der Entwicklung von Kindern wirklich zugute kommt. Interessant ist z.B. auch, dass man mit dem Gerät ein Autismus-Screening durchführen kann, um ein eventuell vorliegendes Risiko festzustellen. Würde Euch interessieren, ob Eure Kinder genügend Worte hören?

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