Baby Gadgets

kickbee: Jeder Tritt ein Hallo an Papa

| Keine Kommentare

Guten Morgen liebe Leser! Regnet es bei Euch? Das macht nichts, dann graben wir eben in der Gagdets-Kiste. Und dort habe ich noch ein Projekt von Corey Menscher. Er ist quasi der Vater des ersten Twitterbabys. Das Projekt kickbee (Fetal Activity Monitor) ist bereits etwas älter und wurde im Studium von Corey Menscher an der New York University entwickelt. Corey wurde zum ersten Mal Vater und mittels eines Bauchgürtels mit Vibrations-Sensoren (natürlich befestigt an der werdenden Mama) wurde jeder Tritt des Ungeborenen getwittert. Ganz genau wurde das drahtlos gesendete Signal erst mal mit einem entsprechenden Programm auf dem PC verarbeitet und analysiert, dann via API (Application Programming Interface) weitergeschickt. Das Signal sagte demnach: „Hurra, ich hab Mama um 15.43 Uhr anständig getreten“. Per SMS oder E-Mail erreichte diese Nachricht dann auch Papa oder Freunde und Verwandte.

Bauchgürtel kickbeeIst also dieses Baby der jüngste Twitternutzer wie Spiegel-Online schrieb? Eigentlich eine schöne Vorstellung, wobei man sich natürlich fragt, ob irgendwann ein großes Hallo bei einer erfolgreichen Befruchtung im menschlichen Körper durch die Twittergemeinde jagt. Der Traum aller Wunschkindkandidaten, Schluss mit der Glaskugelbefragerei, das in sich Hineinhorchen, das Lauern auf die ersten Schwangerschaftsanzeichen. Wundern würde es mich nicht, wenn solche Projekte bereits in Bearbeitung sind.

Aber wir bleiben erst mal ganz relaxt und freuen uns über Heimultraschall (bitte nur sparsam verwenden) und Twittertritte wie von kickbee. Corey Menscher schrieb mir übrigens, dass kickbee ein Teil eines Webprojekts war und jetzt auf Eis liegt. Mittlerweile hat er zwei Kinder. Von mir einen Herzlichen Glückwunsch! Darüber, ob es kickbee irgendwann zu kaufen gibt, kann Corey Menscher keine Aussage machen. Ich denke, dass es eher unwahrscheinlich ist. Das Projekt ist eben eine schöne Idee, dass das Ungeborene den meist lange arbeitenden und abwesenden Vätern irgendwie nah ist. Trotz der voranschreitenden Technik ist Papa doch immer noch außen vor, was Schwangerschaft und Ungeborenes betrifft. Ach zum Schluss noch ein Foto (alle mit freundlicher Genehmigung von Corey Menscher) des kleinen Twitterstars:

Twitterstar und Eltern

Schreibe einen Kommentar

Pflichtfelder sind mit * markiert.